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Sterilisation beim Mann: dauerhaft und zuverlässig

Verhütungsmethode für Männer

Empfängnisverhütung ist nach wie vor ein Thema, das im Zusammenhang mit Geschlechtsverkehr besprochen werden sollte. Heutzutage gibt es fast unzählige Möglichkeiten einer ungewollten Schwangerschaft vorzubeugen, doch ein Großteil davon machen Verhütungsmethoden für die Frau aus. Während hier die Liste von der Antibabypille über die Spirale und die Sterilisation der Frau bis hin zu natürlichen Verhütungstechniken reicht, bleiben die Verhütungsmittel für den Mann übersichtlich. Die häufigste Verhütungsmethode des Mannes ist das Kondom, die sicherste ist die Sterilisation des Mannes, die auch als Vasektomie oder Vasoresektion bezeichnet wird. Das Kondom ist so beliebt, weil es kurzfristig günstig ist, unkompliziert im Drogeriemarkt zu besorgen und einfach in der Handhabung ist. Zudem schützt ein Kondom richtig angewendet vor der Übertragung von Geschlechtskrankheiten.

Die Sterilisation des Mannes aber weist eine höhere Zuverlässigkeit auf, was durch den Pearl-Index mit einem Wert von 0,1 bestätigt wird. Der Pearl-Index ist benannt nach dem amerikanischen Biologen Raymond Pearl, der von 1879 bis 1940 lebte. Der Index kann sehr hilfreich sein, wenn es um den Vergleich verschiedener Verhütungsmittel geht, denn er gibt als Maßeinheit die Sicherheit einer bestimmten Verhütungsmethode an. Es ist dabei relevant wie viele Frauen von einer bestimmten Gesamtanzahl an Personen innerhalb eines Jahres schwanger werden, wenn sie über diese Zeit hinweg stets die gleiche Methode zur Verhütung anwenden. Verwenden beispielsweise hundert Paare ein Jahr lang das Kondom als Verhütung und zwei Frauen werden schwanger, so beträgt der Pearl-Index 2. Am niedrigsten ist der Pearl-Index bei der Antibabypille sowie der Sterilisation des Mannes, wo er 0,1 beträgt. Dies bedeutet im Klartext, dass statistisch gesehen innerhalb eines Jahres von tausend Frauen eine schwanger wird. Ein Kritikpunkt am Pearl-Index ist, dass er eine unkorrekte Handhabung der Verhütungsmittel nicht berücksichtigt. Bei fachgerechter Anwendung kann der Pearl-Index insofern bei einigen Methoden niedriger sein als angegeben.

Bei der Sterilisation des Mannes wird diese Verantwortung in die Hände eines urologischen Facharztes gelegt. Für einen Mann, der sich sterilisieren lassen möchte, ist es deswegen essentiell, nach einem erfahrenen Arzt zu suchen. Ein seriöser Urologe wird seine Patienten darüber hinaus im Vorfeld zu einem persönlichen Beratungsgespräch bitten. Während des Gesprächs können Fragen seitens des Mannes bzw. des Paares beantwortet werden, aber auch der Arzt kann seinen Patienten kennenlernen und einschätzen, ob eine Vasektomie die geeignete Methode zur Empfängnisverhütung ist. Da jeder Mensch unterschiedlich ist, lässt sich auch bei der Vasektomie keine pauschale Entscheidung treffen.

Die Urologen in Oberhausen, Dr. med. Hubertus Jansen und Dr. med. Andreas Hautkappe, haben sich aus diesem Grund dazu entschlossen, beide der in Deutschland gängigen Operationsmethoden anzubieten: die klassische Technik sowie die No-Scalpel Vasektomie. Das Ergebnis beider Operationstechniken ist gleich, nur die Vorgehensweisen unterscheiden sich. Für Menschen, die eine OP wegen des Messers scheuen, eignet sich die No-Scalpel Vasektomie. Das Skalpell zur Öffnung der Hodensackhaut wird hierbei ersetzt durch spezielle OP-Instrumente. Eine Spitzklemme ermöglicht es, die Haut kaum sichtbar, punktförmig zu öffnen. Nun wird die Haut mit einer weiteren Klemme nur noch gedehnt, wodurch die Samenleiter freipräpariert werden können. Bei der konventionellen Methode, die auch Ligaturtechnik genannt wird, wird die Haut des Hodensackes durch einen kleinen Schnitt mithilfe des Skalpells um wenige Zentimeter geöffnet, um die Samenleiter freizulegen. Die Vasektomie wird nun folgendermaßen durchgeführt: links und rechts befindet sich im Hodensack je ein Samenleiter, der Samenzellen transportiert. Dieser Transport soll unterbunden werden, um den Mann zeugungsunfähig zu machen. Deshalb werden die Samenleiter durchgeschnitten und ein Stück davon wird entfernt. Die so entstandenen losen Enden werden nun auf eine Weise verschlossen, dass sie nicht mehr zusammenwachsen können.

Zum Abschluss des Eingriffs wird die Haut wieder verschlossen und hinterlässt nach guter Abheilung in der Regel kaum bis keine Narben. Wenn sich nach ein bis zwei Nachuntersuchungen und der Überprüfung des Ejakulats keine Samenzellen mehr darin befinden, ist der Mann schließlich zeugungsunfähig.

Profis auf dem Gebiet der Sterilisation beim Mann: vasektomie-experten.de

Vasektomie-Experten

 

Wenn es um Vasektomie / Vasoresektion geht, sind u.a. die Urologen vom Vasektomie-Experten-Netzwerk die richtigen Ansprechpartner. Auf der Internetplattform beschäftigt man sich ausschließlich mit dem Thema Sterilisation des Mannes. Ausführlich wird erläutert, worauf es ankommt, wenn sich ein Mann sterilisieren lassen möchte. Überdies wird ein Netzwerk aus erfahrenen Urologen zur Verfügung gestellt, in welchem für zahlreiche Standorte in Deutschland je ein Urologe bzw. eine urologische Vasektomie-Praxis präsentiert wird. Einen kompetenten Facharzt für die Vasektomie in der näheren Umgebung zu finden wird somit leicht gemacht.